Gesundheitstage Paderborn

Laborgeschichte der Schnitz Zahntechnik

2005
Umbau der Geschäftsräume.

1993
Mit ihrem Sohn Michael übernimmt nun die dritte Generation die Geschäftsführung des Zahntechnischen Labors.

1971
Nach dem Tode von Hans Schnitz übernimmt seine Frau Helene Schnitz die Geschäftsführung und setzt somit die Familientradition fort.

1965
Aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen wird ein neues Gebäude neben dem alten Geschäftshaus auf der Schulbrede errichtet und bezogen.

1962
Hans Schnitz übernimmt in 2. Generation das Unternehmen.

1937
Es entsteht nun ein Betriebgebäude an der Schulbrede, das in seinem Ausmaß für einen Handwerksbetrieb zur damaligen Zeit ungewöhnlich ist. Neben einer Schlosserei, Schreinerei, ein Tagesraum entstand auch eine Lehrwerkstatt. 1939 hat man einen Personalbestand von über 200 Mitarbeitern. Es gibt eine eigene Betriebssportgruppe und einen Gesangsverein.

1930
Schon 3 Jahre später steht dem Zahnlabor ein erneuter Umzug an. Diesmal geht mit dem Umzug in die Riemekestraße eine betriebliche Umgestaltung einher. Verschiedene Arbeitsprogramme werden dabei zu Abteilungen zusammengefasst. Aufgrund dieser Umgestaltung und der Präzision der Arbeiten lassen nun auch Kunden aus dem angrenzenden Ausland in Paderborn fertigen.

1927

Nachdem die Zahl der Mitarbeiter auf 15 angewachsen ist, zieht man in größere Räumlichkeiten in die Schwarzendahl’sche Mühle in der Mühlenstraße. Dabei legt Josef Schnitz ein besonderes Augenmerk auf die Ausbildung des Nachwuchses. Auf diesem jungen Gebiet leistet er dabei Pionierarbeit. Es erwirbt von der Firma Krupp die Lizenz für das Wipla-Verfahren.

Krupp erhielt das Patent für "künstliche Ersatzteile für das Innere des menschlichen oder tierischen Körpers, insbesondere Ersatzkauwerkzeuge" im Jahr 1919. In der Kruppschen Zahnklinik wird der erste voll funktionsfähige Zahnersatz aus nichtrostendem Stahl hergestellt. Für die Verwendung in der Zahnheilkunde erhält es 1925 den Markennamen WIPLA.

1920

Am 1. Dezember 1920 wird das Zahntechnische Laboratorium in der Königsstraße 1 gegründet. Schon im ersten Jahr kann der Gründer Josef Schnitz eine Hilfskraft und einen Lehrling einstellen.